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Der Weg von der Idee zum Produkt · Phase 03 · 1–3 Monate

Die Nachfrage objektiv testen

Das MVP funktioniert, die Technik ist getestet. Jetzt kommt einer der entscheidendsten Schritte: Gibt es eine echte Nachfrage für dein Produkt – und zu welchem Preis?

Veröffentlicht 23. März 2022 · Zuletzt aktualisiert 26. September 2024 · Tobi Deckert

Alle technischen Eigenschaften sind nun weitestgehend getestet und du hältst zumindest ein funktionierendes MVP in Händen, das in eine gute Richtung „verkaufbar“ geht. Das Produkt wurde bereits auf Basis einer vorher festgelegten Zielgruppe entwickelt. Nun kommt einer der entscheidendsten Schritte: Gibt es eine echte Nachfrage für ein solches Produkt?

Einfallsschmie.de-Testphase

Inhaltsverzeichnis

Nun geht es ins Eingemachte, nämlich aus der Erfindung eine Innovation zu machen. D.h. mit der Produktidee auch tatsächlich Geld zu verdienen, indem es Menschen auch wirklich kaufen. Um das zielgerichtet klarzustellen, gehen wir bei unseren Projekten der “Einfallsschmiede” auch wieder nach folgender “Blaupause” vor:

  • Erster schneller Nachfragetest
  • Website Onepager
    1. Adset
  • Vertriebskanaltest
  • Wert vs. Preis

Erster schneller Nachfragetest: die Grundlage für deinen Produktstart

Bevor du dich in den aufwendigen Prozess der Einrichtung eines Webshops stürzt, solltest du zunächst sicherstellen, dass deine Produktidee tatsächlich bei deiner Zielgruppe ankommt. Ein erster schneller Nachfragetest kann dir dabei helfen, herauszufinden, ob dein Produktprototyp eine Käuferschaft hat.

Starte mit deinem Umfeld

Es liegt nahe, dass du zuerst in deinem direkten Umfeld nach Meinungen fragst. Familie, Freunde und Kollegen können wertvolle erste Rückmeldungen geben. Diese Rückmeldungen sind nicht nur kostengünstig, sondern helfen dir auch, erste relevante Verbesserungen an deinem Produkt vorzunehmen. Achte jedoch darauf, dass die Personen, die du befragst, auch zur Zielgruppe des Produkts passen, um authentische und brauchbare Meinungen zu erhalten.

Nutze Online-Umfragen

Falls du bereits viele Meinungen aus deinem Umfeld gesammelt hast oder diese ausgeschöpft sind, ist eine Online-Umfrage der nächste Schritt. Tools wie Typeform oder Google Forms bieten eine einfache und kostenlose Möglichkeit, eine Umfrage zu erstellen und zu verbreiten.

  • Einleitungsvideo: Erstelle ein kurzes Video, in dem du dein Produkt vorstellst und dessen Nutzung demonstrierst. Das hilft den Teilnehmern, einen besseren Eindruck von deinem Produkt zu bekommen.
  • Fragenkatalog: Im Anschluss an das Video kannst du zielgerichtete Fragen stellen:
  • Wie findest du das Produkt?
  • Gefallen dir Form und Farbe?
  • Würdest du es für Preis X/Y kaufen?
  • Würdest du es einem Freund weiterempfehlen?
  • Hast du sonst noch Anregungen oder Verbesserungsvorschläge?

Anreize schaffen

Motiviere die Teilnehmer deiner Umfrage, indem du einen Rabattgutschein anbietest, sobald das Produkt erhältlich ist. Das steigert nicht nur die Teilnahmebereitschaft, sondern kann auch die Vorfreude auf dein Produkt erhöhen.

Leads sammeln

Nutze diese Gelegenheit, um die E-Mail-Adressen der Teilnehmer zu erfragen. Das erlaubt dir, eine erste Liste von Interessenten (Leads) zu erstellen, die du in zukünftige Marketingmaßnahmen einbeziehen kannst. Ein gezieltes E-Mail-Marketing kann dir später helfen, die Produktbekanntheit zu steigern und den Verkauf anzukurbeln.

Ein schneller Nachfragetest hilft dir also nicht nur zu überprüfen, ob deine Produktidee Anklang findet, sondern legt auch die Grundlage für erfolgreiches Marketing und eine effektive Kundenbindung. So gehst du sicher, dass du deine Ressourcen sinnvoll nutzt und gut vorbereitet in den Marktstart gehst.

Einrichtung der “One-Pager”-Website

Ein Onepager ist eine hervorragende Möglichkeit, deine Besucher schnell und effektiv zu Kunden zu konvertieren. Der Hauptvorteil einer Onepager-Website liegt darin, dass alle entscheidenden Informationen und Schritte auf einer einzigen Seite integriert sind, was den Übergang von einer Umfrage hin zum finalen Checkout-Prozess erleichtert. Hier ist eine bewährte Methode, wie du die nötigen Elemente für die Kaufentscheidung auf deiner Onepager-Website integrieren kannst:

  • Affirmation: Beginne mit einer kraftvollen Affirmation, die das Interesse und das Vertrauen deiner Besucher weckt. Zeige deinem Publikum, dass es hier genau richtig ist und dass sein Problem gelöst werden kann.
  • Problembeschreibung: Beschreibe klar und prägnant das Problem, das deine Zielgruppe hat. Mach deutlich, dass du die Herausforderungen und Schmerzen der Besucher verstehst. Das baut eine Verbindung auf und zeigt, dass du dich auf ihre Bedürfnisse konzentrierst.
  • Problemlösung & Zustand danach: Präsentiere deine Lösung und verdeutliche, wie das Leben deiner Kunden nach der Lösung ihrer Probleme aussehen wird. Zeige die Vorteile und die positive Veränderung, die dein Produkt oder deine Dienstleistung mit sich bringt.
  • Einwände behandeln: Nimm mögliche Einwände und Bedenken deiner Besucher vorweg. Erkläre, warum diese Einwände unbegründet sind und wie dein Angebot auch die anspruchsvollsten Erwartungen erfüllt.
  • USPs & Produktfeatures: Besonderheiten und einzigartige Verkaufsargumente (USPs) deines Produkts oder deiner Dienstleistung sollten hier hervorgehoben werden. Zeige spezifische Features und wie diese den Unterschied machen.
  • Trust (Testimonials/Awards): Vertrauen ist entscheidend. Integriere auf deiner Onepager-Website Testimonials von zufriedenen Kunden und präsentiere eventuell erhaltene Auszeichnungen. Das verstärkt die Glaubwürdigkeit und das Vertrauen in dein Angebot. Letztendlich ist der entscheidende Punkt dein gewünschter „Call to Action“ (CTA). Möchtest du deine Besucher direkt zum Kauf anregen und einen Checkout-Prozess auf der Onepager-Seite einrichten? Oder willst du sie ein weiteres Mal zu einer Umfrage führen, um noch tiefere Einblicke in deine Zielgruppe zu gewinnen? Beide Möglichkeiten sind realisierbar, und die Wahl hängt von deinem spezifischen Geschäftsziel ab. Ein klarer, auffälliger CTA-Button sollte deine Besucher unmissverständlich zu der gewünschten Aktion leiten – sei es der Kauf oder die Teilnahme an einer weiteren Umfrage. So maximierst du das Potenzial deiner Onepager-Website und stellst sicher, dass möglichst viele Besucher zu zufriedenen Kunden werden.

Die ersten Ads schalten

Im besten Fall weißt du bereits, auf welcher Social-Media-Plattform sich deine Zielgruppe aufhält. In den gängigen Fällen wird jedoch eine Kombination aus Meta (das heißt Facebook und Instagram) und Google Ads ausreichen, um erste Ergebnisse zu erzielen. Entscheidender Faktor dabei ist, dass du die sogenannten Customer Acquisition Costs (CAC) herausfindest, also wie viel dich ein Besucher und im Anschluss ein Kunde kostet.

Um das erfolgreich zu ermitteln, ist es ratsam, ein ansprechendes Video mit der richtigen Ansprache in Kombination mit Bildern in den passenden Formaten zu verwenden. Ein erster Schritt besteht darin, mit einem kleinen Werbebudget zu testen. So kannst du deine Zielgruppe besser verstehen und die Wirksamkeit deiner Anzeigen messen, ohne gleich große Summen zu investieren.

Dabei solltest du besonders darauf achten, dass deine Werbebotschaft klar und prägnant ist und die Aufmerksamkeit deiner Zielgruppe direkt fesselt. Auf diese Weise kannst du effizient herausfinden, welche Inhalte und Formate am besten funktionieren, und deine Customer Acquisition Costs optimieren.

Vertriebskanal validieren

Wir befinden uns mitten in einer Wende weg von langen und starren Vertriebsstrukturen im B2B-Bereich (Business to Business) hin zu einem direkten D2C-Verkauf (Direct-to-Consumer). Dieser Wandel ermöglicht es Herstellern, ihre Produkte direkt an Endkunden zu verkaufen – eine Entwicklung, die durch Plattformen wie AliExpress, Temu und andere Plattformen erschreckend einfach und effektiv geworden ist. Diese direkten Vertriebswege bieten eine Vielzahl von Vorteilen, darunter eine höhere Gewinnmarge und eine stärkere Kontrolle über die Kundenbeziehungen.

Dennoch sollte der indirekte Vertrieb über Gewerbehändler nicht unterschätzt werden. Gerade zu Beginn eines Projekts kann dieser Ansatz wertvollen Schwung verleihen. Ein gut strukturierter indirekter Vertrieb kann Reichweite generieren und das Markenbewusstsein steigern. Dabei spielt eine saubere und durchdachte Preisstruktur eine entscheidende Rolle für den Erfolg. Ein klar definierter Preispunkt sorgt nicht nur für Transparenz, sondern schafft auch Vertrauen bei deinen Handelspartnern und Endkunden.

Um das Interesse potenzieller Gewerbekunden zu prüfen und die richtigen Kontakte zu knüpfen, sind Messen eine hervorragende Gelegenheit. Auf solchen Veranstaltungen kannst du direkt mit relevanten Entscheidungsträgern in Kontakt treten und wertvolle Beziehungen aufbauen. Nutze diese Chance, um deine Produkte und Lösungen gezielt zu präsentieren und unmittelbar Feedback zu erhalten. Das ermöglicht es dir, Anpassungen und Optimierungen vorzunehmen, bevor du deine Produkte in den Markt einführst.

Ein umfassender Vertriebskanalcheck ist unverzichtbar, um die richtige Balance zwischen direkten und indirekten Vertriebswegen zu finden. Prüfe sorgfältig, welche Kanäle für deine Produkte und deine Zielgruppe am besten geeignet sind. Teste verschiedene Ansätze und nutze die gewonnenen Erkenntnisse, um deine Vertriebsstrategie kontinuierlich zu optimieren. So stellst du sicher, dass dein Unternehmen nicht nur den derzeitigen Wandel erfolgreich meistert, sondern auch für zukünftige Herausforderungen bestens gerüstet ist.

Klarheit über Wert & Preis

Einige Tests sind bereits durchgeführt worden und haben Klarheit über die Nachfrage geschaffen. Entscheidend für den wirtschaftlichen Produkterfolg ist jedoch der passende Preis. Mit Hilfe von Splittests kann dieser später noch feinjustiert werden. Allerdings sollte bereits ein grundlegendes Bewusstsein vorhanden sein: Empfindet mein Kunde den wahrgenommenen Wert des Produkts als gerechtfertigt, wenn er einen möglicherweise hohen Preis bezahlen muss? Wird der Wert des Produkts wirklich durch seine Funktionen, das Aussehen und vor allem durch die Hilfe beim zeitnahen Erreichen des gewünschten Zustands gerechtfertigt?

Die zentrale Frage, die du dir stellen solltest, lautet: Ist der Preis, den der Kunde zahlen soll, fair und im Einklang mit dem wahrgenommenen Nutzen? Der wahrgenommene Wert eines Produkts ist ein Schlüsselelement bei der Preisfindung. Das umfasst nicht nur die technischen Funktionen und das Design, sondern auch den emotionalen Mehrwert und die Lösung, die das Produkt bietet. Ein hoher Preis kann nur dann gerechtfertigt werden, wenn das Produkt dem Kunden einen klaren und spürbaren Vorteil bringt.

Betrachte den Wert deines Produkts aus der Sicht des Kunden. Wenn ein Produkt dazu beiträgt, Probleme zu lösen oder Wünsche schnell zu erfüllen, steigt der wahrgenommene Wert erheblich. Hierbei spielen auch psychologische Faktoren eine Rolle: Ein Kunde ist eher bereit, einen höheren Preis zu zahlen, wenn er den Eindruck hat, dass er durch das Produkt seinen Wunschzustand deutlich schneller erreicht.

Die Kombination aus einem passenden Preis und einem hohen wahrgenommenen Wert des Produkts fördert nicht nur die Verkaufszahlen, sondern stärkt auch die Kundenbindung. Stelle sicher, dass deine Kunden den Wert deines Produkts erkennen und erleben – das ist entscheidend für den langfristigen Erfolg auf dem Markt.

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Der Prüfstand als Ortstermin

Ein Tag in deinem Betrieb – am Abend weißt du, wie viel die Maßnahme einspart oder an zusätzlichem Umsatz bringt.

Zwei Tage Arbeit, null Risiko: Du zahlst erst, wenn du die Zahl kennst – und nur, wenn sie sich für dich rechnet.

Vorab 20 Minuten Telefon: Stellt ihr her oder verkauft ihr Produkte? Wie viele Leute? Welcher Prozess nervt am meisten?

  1. kostenlosTag 1

    Der Prüfstand

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    Ich komme in deinen Betrieb und gehe den einen Prozess mit den Leuten durch, die ihn täglich machen. Zahlen, Wege, Ausnahmen – alles, was in einer Tabelle nicht steht.

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    Ich baue die Lösung und rechne sie durch. Am Abend hast du zwei Seiten: was sie einspart oder an Umsatz bringt, in Euro – und ein klares Nein, falls es sich nicht lohnt.

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Die Drittel-Garantie

Du zahlst höchstens ein Drittel von dem, was die Maßnahme einspart oder einbringt. Rechnet sich das nicht, bekommst du kein Angebot – sondern ein ehrliches Nein. Der Festpreis steht am Ende von Tag 2, bevor du irgendetwas kaufst.

An Tag 1 siehst du mein eigenes ERP, meine Buchhaltung und meinen Shop live – so läuft es bei mir seit Jahren.

Prüfstand anfragen

Lass uns 20 Minuten telefonieren.

Drei Fragen, dann weißt du, ob der Prüfstand bei euch Sinn hat. München · Rosenheim · Traunstein · Salzburg.

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